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Innovationspreis Mittelstand

h1>Innovationspreis Mittelstand

Best of „Consulting“ 2016!

Mit dem im März 2016 auf der Cebit erhaltenen Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand setzt das MID, Management Institut Dortmund GmbH, einen neuen Meilenstein in der Gestaltung des digitalen Wandels im Mittelstand.

Innovationspreis Mittelstand
Was ist aber genau das Besondere an dem Beitrag, den das MID bereits seit 15 Jahren für den digitalen Wandel leistet. Dazu haben wir den Gründer des MID, den Ökonomen Rainer Weichbrodt, interviewt.

 

Red.: Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur erneuten Auszeichnung, eine von vielen, die sie in den letzten 12 Jahren für Lösungen im digitalen Wandel erhalten haben. Wann haben sie die Bedeutung des digitalen Wandels für sich entdeckt?

RW: Mal abgesehen davon, dass ich mich bereits seit 1980 der Informatik verschrieben hatte, Computersoftware entwickelte und mich mit gängigen ERP-Systemen bestens auskannte war es im Jahre 1999.
Red. Gab es einen besonderen Anlass?

RW: Ja. Es war zum einen meine Faszination mit dem Medium Internet. Ein Medium, das irgendwie eine gewisse Unabhängigkeit von Zeit und Raum ermöglichte. Das eine Vernetzung zwischen Menschen und Formen virtueller Zusammenarbeit erlaubte wie nie zuvor.

Auf der anderen Seite war ich 1999 ja bereits seit mehreren Jahren Geschäftsführer im Mittelstand und verantwortlich für den Erfolg einer Unternehmensgruppe. Als Manager schien mir die Ressource Wissen entscheidend für diesen Erfolg. Nur über Wissen verbessern sie die Reife von Geschäftsprozessen und nur über Geschäftsprozesse verbessern sie die Kultur und den Erfolg in Unternehmen.

 

Red.: Und was haben sie konkret gemacht?

RW: Nun zunächst mal eine Weiterbildung. Nein eigentlich zwei Weiterbildungen. Im Jahre 2000 waren es die Qualifizierungen zum Business Excellence Assessor nach dem Excellence Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) sowie die Ausbildung zur Betrieblichen Internetfachkraft (IHK)

Red.: Was hat es ihnen gebracht?

RW: Nun zunächst Wissen darüber wie man das Internet nutzen kann, wie man Lösungen für den Mittelstand entwickeln kann.

Das Entscheidende ist aber die pragmatische Verknüpfung mit betrieblichen Belangen. Ob Personal- und Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement, Kommunikation, Zusammenarbeit im Betrieb und mit Stakeholdern, strategische IT-Entwicklung, Controlling oder Vertrieb und Marketing, bei allem was mir verbesserten spielte die Internettechnologie eine große Rolle. Unglaublich, dass wir nun bereits auf 15 Jahren erfolgreiche Praxis zurückblicken können.

 

Red.: Wann erhielten sie die erste Auszeichnung?

RW: Das war im Jahre 2003. Für die erfolgreiche Umsetzung unserer „Wissens-Community“ im Unternehmen erhielten wir die Auszeichnung zum Wissensmanager des Jahres. Die Auszeichnung wurde unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums durch das Unternehmermagazin Impulse, die Financial Times Deutschland und die Commerzbank verliehen. Auch wenn einige weitere Auszeichnungen folgten, für diese Auszeichnung bin ich besonders dankbar. Ja ich bin auch etwas stolz darauf.

 

Red.: Was ist das Besondere für Sie an dieser Auszeichnung?

RW: Der Umgang mit Wissen und die Gestaltung von Wissen und Lernen in Organisationen ist bis heute ein Handlungsfeld von mir, in dem Leidenschaft, Pragmatismus und Expertisen extrem ausgeprägt sind. Wir glauben, dass wir hier eine führende Beratungsunternehmung sind.

 

Red. Und nun gab es erneut eine Auszeichnung. Wofür genau?

RW: Erneut erhielten wir gerade eine Auszeichnung beim Innovationspreis Mittelstand.Im Rahmen unserer Potentialberatungen setzen wir seit Jahren das Instrument der Wissensbilanzierung ein. Mittelständische Unternehmen tun gut daran, die Chancen und Risiken des digitalen Wandels für sich zu bewerten. Wir haben bereits eine dot.com Krise im Jahre 2000 erlebt. Das Instrument der Wissensbilanz wurde danach entwickelt, um dennoch eine wissensbasierte wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung zu fördern. Nun gibt es erneut dieses Risiko eines Misserfolges im digitalen Wandel. Wir dürfen die Chancen des digitalen Wandels nicht verschlafen. Wir haben nun das Instrument der Wissensbilanz genutzt, um für mittelständische Unternehmen, aber auch für kleine Unternehmen aus dem Handel oder Handwerk eine schnelle und preiswerte Möglichkeit zu schaffen, deren Potentiale zu bewerten, zu entwickeln und zu nutzen. So entstand die DiWa-Wissensbilanz, die Wissensbilanz für den Digitalen Wandel in kmU´s.
Red.: Wie findet denn so eine Potentialberatung mit der DiWa-Wissensbilanz statt?

RW: Je nach Größe des Unternehmens benötigen wir 5 bis 10 Tage. In Workshops werden mit den Beschäftigten und Führungskräften des Unternehmens die Bewertungen softwaregestützt mit der DiWa-Wissensbilanz durchgeführt und ein Handlungsplan für den digitalen Wandel erarbeitet. Auf Wunsch können wir dann natürlich auch bei der Umsetzung helfen.

 

Red.: Wird diese Beratungsleistung gefördert?

RW: Ja. Wir sind in Förderprogrammen der Bundesregierung autorisierte Prozessberater. Die Förderungen liegen bei bis zu 80% der Beratungskosten. Für die meisten Unternehmen ist das Finanzielle dann keine Hürde mehr. Aber man muss zusätzlich Zeit investieren. Schließlich gestalten wir Zukunft immer mit den Menschen in den Unternehmen.

 

Red.: Danke für das Gespräch

 

Der Innovationspreis Mittelstand wird jährlich zur Cebit in 34 Kategorien vergeben

Tipp:

Liste der Auszeichnungen

Blog-Artikel:

Wissensbilanz für den digitalen Wandel

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